mei, oh Mai…

…jetzt hätte ich es fast wieder vergessen, euch mit einem Monatsrückblick zu erfreuen 🤷🏼‍♀️

Der Mai ist der erste Monat im Jahr ohne „R“, folglich der erste Monat im Jahr, in dem man barfuß gehen darf, so haben wir das als Kinder gelernt. Dabei hatte dieser Mai aber sehr viele „R“s…. nämlich REGEN und RENOVIEREN.

done

Wie ihr in meinen vergangenen Beiträgen bestimmt schon fleißig gelesen habt, hat sich im Mai vieles um den alten/neuen Hühnerstall und die kommenden neuen Haustiere gedreht. Meine Aufregung ist wirklich groß, denn je mehr ich mich in dieses Thema einlese, desto umfangreicher wird mein Wissen und desto komplexer betrachte ich die Sache. Anfangs dachte ich: ok, ich richte einen tollen Stall, mach eine Gehege, versorge die Hühner gut, sodass sie sich wohlfühlen und bekomme täglich meine drei Eier – ab dem ersten Tag. Tja, so ist das nicht! Hühner sind ganz sensible Wesen und genauso wie bei uns Frauen der Zyklus von so vielem abhängig ist, wir nicht immer dann ein Kind bekommen, wenn wir es uns so sehnlich wünschen, genauso funktioniert der Eisprung bei den Hühner auch nur dann, wenn „alles passt“. Na dann, werde ich „alles passend machen“, ohne mich „zu viel hinzusteigern“ … aber immerhin, ist MrRight nun auch mit vollem Eifer dabei…

happened

Am ersten Sonntag im Mai ist immer Muttertag. Mütter wissen das, Töchter zumeist auch, Söhne meistens nicht. So ist das.

Jedes Jahr wieder würde ich mir einfach wünsche, dass meine Söhne von selber dran denken und mir einfach „etwas Liebe und Aufmerksamkeit“ schenken. Aber wir wissen ja, wie das mit Wünschen so ist.

Und damit keine muttertägliche Enttäuschung entsteht, hat MrRight heuer global vorgesorgt. Er hat seine und meine Mutter, und unsere Söhne zum Essen eingeladen. Zu uns…….. Also, es sei hier kurz erwähnt, dass ER nicht kocht. Also er KANN kochen, wenn er will, für sich und im besten Fall für die Jungs als die noch klein waren, so einfache Dinge, aber wenn Gäste kommen, dann koche ich.

So ist die globale Vorsorge zur Verhinderung von Muttertags-Enttäuschungen bereits im Vorfeld eine heiße Diskussion gewesen. Also ICH war heiß und MrRight verwirrt.

Im Endeffekt war es dann aber halb so schlimm. Ich hab mir selber eine tolle Muttertagstorte gebacken, weil ich es wollte und es mir Spaß gemacht hat. Schon am Vortag hab ich Beilagen vorbereitet und am Muttertag selber ein Ofengericht gemacht, das ich gut kann und einfach nur vor sich hin brutzelt, nachdem es mit einigem Geschnippelt und Gewürze ins Backrohr geschoben wurde. Und nachdem dann auch mein Enkelkind da war, ich alle mit selbstgemachtem Löwenzahnhonig beschenkt hatte, und die älteren Mütter sich nicht gegenseitig die Haare ausgerissen hatten, war es dann doch ein richtig schöner Muttertag. Nebenbei bemerkt, der letzte wettertechnisch schöne Tag im Mai.

Unerwähnt darf ein für mich nennenswertes Ereignis vom Mai natürlich auch nicht bleiben: im BROT-Magazin wurde tatsächlich in der Ausgabe 4/21 mein erstes Brot-Rezept, der KRUSTav, abgedruckt. Stolz wie Bolle war ich als ich die Ausgabe endlich in Händen hielt und mein Name als „Autorin“ darunter stand.

gardening

Neben dem Hühnerstall hatte mich die Gartengestaltung und die Aufzucht meiner Jungpflanzen fest im Griff. Der Vorgarten wurde komplett überarbeitet und auf Vordermann gebracht, und neben dem Baumarkt war das Gartencenter mein zweiter Lieblingsort im Mai.

Da sich von meinen aufgezogenen Jungpflanzen alle tatsächlich toll entwickelt hatten, hat mir MrRight nach langem lieblichen Flehen meinerseits doch noch das alte Hochbeet renoviert und mir ein Neues gebaut. Seit wir unser „Schaf“ haben, wie unser Rasenmäherroboter liebevoll genannt wrd, stoße ich bei jeglicher Neubepflanzung oder Umgestaltung des Gartens immer auf Gegenwehr von meinem mir angeGrauten Lieblingsmann, DENN immerhin sind ja die Kabel, die dem Schaf den Weg weisen „verlegt“ und „er gräbt ja nicht bei jedem neuen Wunsch von mir den kompletten Garten um“. Das muss ich verstehen…..

watched

Abgesehen von vielen YouTube Videos über Hühnerhaltung, Hühnerstall- und Hühnergehegebau, haben wir eifrig alle 10 Staffeln unserer Mai-Lieblings-Netflix-Serie „Shameless“ fertig geguckt. Kennt ihr das? Wenn die Serie fertig geschaut ist, dann vermisst man alle Protagonisten wie Familienmitglieder 🤣 Man möchte wissen, wie es weitergeht (es gibt ja bereits eine 11. Staffel, aber noch nicht auf Netflix 🤷🏼‍♀️) und wer macht das auch? -> Wir haben als wir „durch“ waren, die 1.Folge der 1. Staffel noch mal angeschaut 🤣 das machen wir eigentlich immer so, wenn uns eine Serie gefallen hat.

listened

Von Audible habe ich mich auch im Mai gern beschallen lassen. Ich hab mir das Hörbuch „Das Paket“ von Stefan Fitzek runtergeladen und war enttäuscht. Ich weißt jetzt, dass ich kein Fitzek-Fan bin. Irgendwie ist mir das alles zu sehr herbeigeholt und „in die Länge gezogen“

Und nachdem ich von „Achtsam morden“ so begeistert war, hab ich mich auf „Das Kind in mir will achtsam morden“ gefreut. Nun ist es aber leider so wie so oft bei Nachfolgeromanen, dass auch da die Enttäuschung meist auf dem Fuß folgt. Der Vorleser des ersten Romans wurde durch den Buchautor ersetzt und nichts gegen Karsten Dusse, ich mag seine Art sich auszudrücken, aber als VORLESER ist er einfach nicht geeignet bzw kommt er dem Vorleser des ersten Romans Matthias Mattschke einfach nicht nach. Und abgesehen von der mir fehlenden Stimme wirkt der Roman wie eine langweilige Wiederholung (für Leser, die den ersten Roman vielleicht nicht gelesen hatten) und ich hänge gelangweilt irgendwo im ersten Drittel fest.

kitchening

Mai ist Erdbeerzeit. Ich glaub, das ist bei uns allen so. Und so habe ich mich mit den ersten Mengen an Erdbeeren richtig ausgelebt. Von Marmelade, über Roulade, über Torte, Knödel und Cremeschnitten war alles dabei. Ich liebe Beeren einfach über alles und das ist auch der Grund, warum ich den Frühling immer kaum erwarten kann. Schaut gerne auf meinem Instagram-Kanal vorbei, dort findet ihr allerlei fruchtige Leckereien. Demnächst werde ich hier auf dem Blog die besten Rezepte vom Mai veröffentlichen.

In hoffnungsvoller Erwartung auf sommerliches Juni-Wetter und viele frische Eier von meinen Hühnern, die ab 1. Juni mein Hühnerhaus bewohnen werden, beende ich meinen Mai-Rückblick mit folgendem Zitat:

Die beste Vorsorge für das Alter ist, dass man sich nichts entgehen lässt, was Freude macht. Dann wird man später die nötige Müdigkeit haben, und kein Bedauern, dass die Zeit um ist.

Franziska Gräfin zu Reventlow

4 thoughts

  1. Dein Mai war ja ganz schön Ereignisreich.
    Was den Muttertag angeht, ich bin überhaupt kein Freund vom Muttertag. So wie mein Schatz kein Freund vom Vatertag ist. Papas, die am Vatertag auf Sauftour gehn, oder Männlein, die noch nicht mal im Entferntesten Ahnung vom Papasein haben mag mein Schatz so gar nicht.
    Man ist Mama/Papa das ganze Jahr über. Und Recht hat er.
    Auf die Idee, seine und meine Eltern an einen Tisch zu bringen kommt er erst gar nicht. Das passiert nur, wenns absolut unvermeidbar ist 😂. Seine und meine Eltern sind da wie Feuer und Wasser 😂. Getrennt hat man da bessere Kontrolle.
    Erstaunlich find ich, das das üble „C“ bei vielen etwas in Bewegung gebracht hat, was das Leben doch massiv beeinflusst.
    Du hast auf einmal Hühner. Ich mutier zur Sportskanone, oder wie mein Schatz liebevoll sagt, „Fitnessqueen“ 😂.
    Wo vor einem Jahr nur ab und an mal etwas „wandern“ auf dem Plan stand und meine Ausdauer nach 6km nach einem Sofa schrie 😂🙈,
    ist ein tägliches „Workout“ mit „hullern“, „Mileswalk“ und Co. Standard. Das die Waage dann nach und nach weniger Gewicht anzeigte und auf einmal nicht mehr Hosengrösse 42, sondern 38 passte ist dann für mich schön. Für meinen Schatz weniger, als er den Berg, und ja, es war ein Berg, aussortierter Hosen sah. Vieles davon lange Zeit aufgehoben nach dem Motto: Da passt du irgendwann wieder rein 😂🙈.
    Als dann Shoppen im Laden wieder möglich war, seine Panik: Geb mir ja nicht meinen ganzen Monatslohn für Hosen aus! 😂
    Am Ende ist er dann aber freiwillig mit mir zu unserer Änderungsschneiderin zum Hosenkürzen gefahren, denn Hosen sind mir oft selbst in Kurzgrösse noch zu lang. Wie das mit 1,56m eben so ist.
    Jedenfalls freu ich mich für dich, das du Hühnerzuwachs bekommen hast.
    Auf das du uns regelmässig mit deinen Myclaudchickenstories erfreust.
    Liebe Grüsse aus dem „Bergischen Land“ an Euch und eure Hühner.

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    1. allerliebste Namensvetterin 💛 es freut mich so, hier von dir zu lesen – vor allem gratuliere ich dir sooo herzlich zu deinem Größenschrumpf-Rekord 👍🏻 wo, das ist ja irre von 42 auf 38, ein Wahnsinn💛 Ich hab das auch „hinter mir“ hatte teilweise sogar schon 44, aber wenn man mal „im Abnehmen“ drinnen ist, dann läuft es. Ich freu mich echt irre für dich💛
      Der Vatertag ist mir total egal 🤣🤣 es gab eigentlich immer nur den Muttertag 😉weil Mama einfach immer für alle da ist 🥰 🤣🤣JA, ein kleines „Danke Mama, ich hab dich lieb“ würde ich schon reichen, aber das wäre schon nett😉🤣💛
      Ich werde bestimmt von meinen Hühnern berichten – du kennst mich ja, wenn mich was juckt, dann muss ich es erzählen 😉 Danke und lg aus Oberösterreich 💛

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  2. Das war ein sehr amüsant zu lesender Rückblick (den der beste Mann von allen mir heute schon ans Herz gelegt hat. Ich glaube, da hast Du einen echten Fan… 😉). Die Muttertagsgeschichte war ziemlich lustig; schön auch, dass DU alle beschenkt hast und außer mit Anwesenheit nicht beschenkt wurdest… 🤣 Mein Sohn denkt übrigens auch nur daran, weil er eine Schwester hat, die ihn daran erinnert! So ist das… Aber eigentlich. – sind wir doch mal ehrlich – ist Muttertag doch kein wichtiger Tag. Er wird wichtig gemacht vom Einzelhandel und von den Medien und schürt eine Erwartungshaltung auf allen Seiten, die der Sache nicht wirklich zuträglich ist. Ich stehe der Angelegenheit ziemlich zwiespältig gegenüber. 🤷🏻‍♀️
    Ich habe die „Achtsam morden“-Geschichte ja gelesen und fand es, nachdem es anfangs ganz lustig war, zunehmend nervig und langatmig. So richtig abgeholt hat mit die Geschichte nicht. Von daher hab ich mir den zweiten Teil von vorneherein gespart. 💁🏻‍♀️ Aber ich kenne das Phänomen, am Ende einer Serie über viele Staffeln in ein großes schwarzes Loch zu fallen. Was macht man bloß mit seiner Zeit? Und wie merkwürdig, die einem so ans Herz gewachsenen Serienfiguren nicht mehr jeden Abend zu sehen. Deswegen liebe ich es auch, Serien erst anzusehen, wenn es mindestens schon 5 Staffeln (besser sind 7 oder 8) gibt! 😄 Neue Serien finde ich per se doof, weil man dann immer so lange warten muss, bis es Nachschub gibt. Und oft kann ich mich dann nicht mehr daran erinnern, worum es in Staffel eins nochmal ging! 😂

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    1. ich liebe deinen besten Mann von allen – darf ich das sagen? 🤣🤣 mein einziger wirklich freiwilliger,regelmäßiger Leser, den ich nicht dazu gezwungen hab – was für eine Freude 😉🤣🤣 Aber sag ihm das nicht 🤫 … Er ist ja nicht zufällig Buchverleger? 😇
      Dass dein Sohn von deiner Tochter „erinnert“ wird, war mir klar, das hab ich bei meinem Bruder ja auch so gemacht 😉 und er war jedes Jahr aufs Neue erstaunt, dass es „so einen Tag gibt“…. 🤣
      Ich mag es einfach, dass es einen Tag im Jahr gibt, an dem Mamas etwas verwöhnt werden – und damit meine ich GAR KEINE GESCHENKE, sondern Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe….naja, daran müssen wir noch arbeiten 😉
      Neue Serien gehen GAR NICHT… als wir mit VIKINGS gestartet haben, gabs ja viele Staffeln 😅 aber danach haben wir JEDEN MITTWOCH auf die neue Folge gewartet und dann wurde es langweilig….ich glaube diese Serien funktionieren auch nur als Turbo-JunkFood, weil man sonst den Faden verliert 🤣🤣🤣
      Ob ich mich Audible weiter widme und der Stimme in meinem Ohr Gehör schenke, weiß ich grad gar nicht mehr, anfangs war das ganz nett, aber ich hab sowieso so viele Stimmen in meinem Kopf, die mir permanent 100.000 Ideen einflüstern, dass ich nicht auch noch eine Fremde brauche 😉 und mit Nachfolgeromanen bin ich jetzt auch durch 😉 Danke und besonders liebe und nette und freundliche Grüße an deinen besten Mann von allen aus dem wunderschönen Oberösterreich und meinem herrlichen Garten mit drei besonders entzückenden Hühnern…. 😉🤣🤣

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