… bevor hier die Weihnachtskekse auf den Plan rücken – mancherorts ist es temperaturtechnisch ja tatsächlich nicht mehr weit entfernt – folgt heute noch meine Hymne an die Erdbeeren.
Dass Erdbeeren keine Früchte, sondern im Grunde zur Familie der Nüsse gehören, also Sammelnussfrüchte sind, die genauer gesagt zu den Rosengewächsen gehören, wird heute kaum mehr jemanden überraschen. Bist du derjenige Überraschte, dann hab ich zumindest bei dir meinen heutigen Bildungsauftrag erfüllt.
Heute möchte ich eher auf die Inhaltsstoffe eingehen. Denn, da ich Erdbeeren, neben eigentlich allen Beeren, extrem liebe, und die ab Mai sechs Wochen lang nicht von meinem täglichen Speiseplan wegzudenken sind, hab ich mir die mal näher angesehen. Frau möchte ihr Ziel der „Bombenfigur“ (also nicht bildlich gesprochen😉) ja nicht aus den Augen verlieren.


Erdbeeren strotzen nur so vor gesunden Inhaltsstoffen. Es ist die tolle Zusammensetzung von Vitaminen, Mineralstoffen und sogenannten sekundären Pflanzenstoffen, die Erdbeeren zu einem so gesunden Lebensmittel macht.
Auf Focus.de fand ich eine „Studie“ bei der sämtliches Lebensmittel gewisse Kriterien erfüllen mussten, um überhaupt als „gesündestes Lebensmittel“ in Betracht zu kommen, was nur 41 Lebensmittel schafften. Tatsächlich ist die Erdbeere auf Platz 30 der gesündesten Lebensmittel der Welt zu finden, wobei es im Übrigen tatsächlich nur 7 Obstsorten auf diese Liste geschafft haben.
„Zwar bestehen die Sammelnussfrüchte zu 90 Prozent aus Wasser, doch die restlichen zehn Prozent enthalten dagegen reichlich Vitamine. Mit einer Handvoll Erdbeeren decken Sie so bereits den Bedarf an Vitamin C pro Tag. Dabei sind die roten Früchte auch noch erstaunlich kalorien- und fettarm.“ heißt es bei focus.de
Das gesündeste Obst ist übrigens die Zitrone auf Platz 28, und das gesündeste Lebensmittel schlechthin ist – tata – die Brunnenkresse. Die „what“ ?, werden sich jetzt viele fragen. Tatsächlich sind es die unscheinbaren Rand-Gemüse wie Chinakohl, Mangold, Blattspinat, Chicorée und – das war mir klar – die Rote Bete, die in dieser Liste ganz oben stehen. Meine lieben Herr- und Damschaften, wir müssen im Sinne unserer Gesundheit eigentlich nur etwas mutiger sein, und kleiner Tip am Rande: „bitter“ weist meistens darauf hin, dass es „etwas gesünder“ ist, wobei ich hier keine Gewähr auf „bitter nicht gleich giftig“ übernehme. (Bei weiteren Fragen und Unklarheiten wenden Sie sich deswegen bitte an Ihren Arzt, Apotheker, ihren Psychologen, ihren Naturheilkundler, ihren Nachbarn, google oder wen auch immer – alles bitte ge-tschendert zu betrachten 😉)
Nun aber zurück zur Überschrift dieses Blogbeitrags Erdbeer-Topfentorte , denn „gesund hin oder her“, backe ich wie früher meine Oma. Mehl, Butter, Zucker, Eier sind die Grundzutaten jedes Backglücks, und nach (m)einer Versuchsreihe vor einigen Jahren mit allen möglichen Ersatzzuckern bleibe ich bei „wie früher“. Wer alles mit Maß und Ziel ist, wird alleine davon nicht dick werden oder bleiben, wenn er ab und zu auch Beine und Arme schwingt, das ist so mein Motto. Außerdem weiß ich so auch immer genau, WAS ich eigentlich esse 😉


Das Rezept für diese leckere Erdbeer-Topfentorte, das an das Rezept eines lieben Bloggerkollegen, Marian Moschen, angelehnt ist, gibts diesmal (weiter unten) als pdf, so könnt ihr es euch ausdrucken oder sogar runterladen.
Hier noch ein paar (erd)beerige Tips von mir:
Verzichtet nicht auf den Schritt, die kleingeschnittenen Erdbeeren in Zucker einzulegen und etwas ziehen zu lassen. So kommt das Aroma der Erdbeeren viel besser raus und der gezogenen Saft färbt die Creme leicht rosa.
Manche haben ja etwas Angst davor, mit Gelatine zu arbeiten, wenn die Masse kalt, aber die Gelatine heiß ist. Indem ihr meine Anweisungen befolgt, braucht ihr das nicht zu fürchten: ist die Gelatine in der heißen Flüssigkeit geschmolzen, gebt ihr 1 EL der Topfencreme in die Gelatine und rührt diese schnell unter. Dies wiederholt ihr noch zweimal , dann ist die Temperatur angeglichen. Danach kann die Gelatinemasse komplett zur Topfenmasse, und es reicht, wenn ihr alles ohne Eile mit einem Teigspatel gut verrührt. Ihr werdet keine Klümpchen haben.
Topfen und Joghurt könnt ihr übrigens frei nach Belieben austauschen, oder auch durch Frischkäse ersetzen, solange die Gesamtmenge gleich bleibt.
Was den Anschnitt betrifft, müsst ihr euch diesmal mit einfachen Handy-Fotos begnügen, denn die Torte war für netten Besuch gedacht💛 und so hab ich dann nur schnell ein paar Bilder geschossen😉



Viel Spaß beim Nachbacken und schickt mir auch gerne eure Tortenbilder hier oder markiert mich auf Instagram.





Hinterlasse eine Antwort zu Ursula Antwort abbrechen