Jeder kennt sie, diese Küchenunfälle. 

Und ich spreche jetzt nicht von der schönen Zwiebelmuster-Suppenschüssel von Tante Rosi, die ganz oben im Küchenschrank steht, natürlich ganz hinten, weil man sie nur zu besonderen Anlässen runterholt, und die dir dann natürlich genau dann runterfällt, wenn Tante Rosi zum Essen kommt. Nein, ich rede von der gratinierten Lammkeule, die du rasch von den schwarzen Röstaromen befreist, dem Hefezopf, der mehr einem Unfall gleicht oder den Brötchen, die du lieber als Pflastersteine in der Einfahrt verwenden solltest

Beim Kochen erkennst du sehr schnell dein Problem und rettest das Gericht durch Namensänderung, um es dann mit Unschuldsblick als gelungen zu präsentieren. 

Beim Backen sieht das oft ganz anders aus. Wenn du Glück und Erfahrung hast, kannst du im Vorfeld das Ruder vielleicht noch rumreißen, aber fieserweise zeigt sich DER WAHRHEIT oft erst beim Rausnehmen aus dem Backrohr😳 oder ☝🏻, und das ist die schlimmste aller Horrorszenarien: beim ANSCHNEIDEN 😱 – mit anwesenden Gästen der Moment, bei dem du dich am liebsten in Luft auflösen möchtest: der Plus rast, Blut steigt in deinen Kopf und mit möglichst gelassenem Lächeln schluckst du eine aufsteigende Panikattacke hinunter. Spätestens wenn die Gäste weg sind, brichst du in Tränen aus und schwörst dir, dich zukünftig nur mehr an gelingsichere Rezepte zu halten, was du tags darauf natürlich längst wieder vergessen hast, denn du bist ein Kitchen-Warrior 😇

So geschehen als ich letztens spontan die eineinhalbfache Menge des koreanischen Milchbrotes mehr so aus dem Ärmel schüttelte und neben bereits anwesenden Gästen „rein-raus-Backrohr“ erledigte. Dass „mehr Menge“ im „selben Behältnis“ vielleicht die Backzeit beeinflusst, daran hab ich gar nicht gedacht 🤷🏼‍♀️

Als wir das BERÜHMTE gute Stück zum Frühstück anschnitten, war der Großteil des Innenlebens nicht wirklich „fertig“. Der Fiesling hatte es von außen gut verheimlicht😈.

Schnell Ei, Milch, Salz und etwas Zucker und Zimt zusammen gerührt, und schon gabs richtig richtig leckeren FRENCHTOAST zum Frühstück 💛 Gelingt auch mit altem Toastbrot, mit Milchbrot ist es halt noch eine Spur leckerer.

Zutaten für 2 Portionen

  • 4 Scheiben altes Toastbrot, Hefezopf, Milchbrot
  • 1Ei
  • 70ml Milch
  • 1Pr Salz
  • 1/2 TL Zimt und Zucker
  • Butter zum Ausbacken

Ei, Milch und die Gewürze gut in einer flachen Schüssel verschlagen. Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Toastscheibe in die Flüssigkeiten tränken, wenden, etwas abtropfen lassen und direkt ins die mittelheiße Pfanne legen. Auf jeder Seite ca. 2-3 min goldbraun backen und auf Küchenpapier legen, damit das Fett aufgesogen wird. Noch warm mit frischen Früchten und Puderzucker bestreut servieren.

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„Prinzessinnen richten ihr Krönchen, aber Königinnen zücken ihr Schwert“ 

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