Schon als Kind gab es bei mir zu Hause um Ostern dieses herrliche Briochegebäck,

….von dem ich nicht wusste, wie es heißt, aber das ich einfach geliebt hab. Es war zwar fluffig, dennoch aber irgendwie fest, war herrlich anders im Geschmack, aber dennoch fein, lag schwer in der Hand und war dennoch leicht.

Heute weiß ich, dass das Pinzen sind, die mit einem mit Anis versetztem Wein als Geschmackträger im Hefeteig angesetzt werden.

Das wichtigste Merkmal der Pinzen aber ist, dass sie mit der Schere vor dem Backen eingeschnitten werden. In Österreich üblicherweise dreimal, aber grundsätzlich ist es egal wie oft, Hauptsache, sie werden möglichst tief eingeschnitten. So tief, dass man eigentlich dabei denkt, dass es zu tief wäre. Schneidet man nicht tief genug, dann erkennt man schlussendlich nichts vom Schnitt.

auf Wikipedia heißt es: „Der Name hat wohl dieselbe Wurzel wie das Fladenbrot Pita und die Speise Pizza (sowie deutsch Bissen),wurde aber der Wortfamilie von lateinisch pinsere ‚stampfen, kneten, quetschen‘ und italienisch pinza ‚Zange, Schere‘ (vergl. Pinzette) – der Teigballen wird mit der Schere eingeschnitten, und so erhält sie ihre typische Form – angeglichen.“ 

Wikipedia, 2021

Eiklar-Verwertung

Solltet ihr keine Verwendung für die übrigen Eiklar haben, so hab ich auch noch ein gelingsicheres und fluffiges Schokokuchen-Rezept für euch. Ihr findet es auch unter http://www.vanillakitchen.de

  • je Eiklar baucht ihr
  • 20g Zucker
  • 20g Mehl
  • 20g Butter
  • 20g Schokolade

Ihr schmelzt Butter und Schokolade über einem Wasserbad und lasst es etwas abkühlen. In der Zwischenzeit schlagt ihr das Eiklar mit einer Prise Salz und dem Zucker zu einem festen Schnee um anschließend das Mehl vorsichtig unterzuheben. Zum Schluss rührt ihr das Butter-Schoko-Gemisch unter.

Ihr backt den Kuchen in einer gefetteten Form eurer Wahl bei 180° Heißluft ca. 25 Minuten.

2 thoughts

  1. Ha! Pita, Pizza – da war mein klägliches Ergebnis doch gar nicht so weit vom Ursprung entfernt?! 🤣🤣🤣
    Schön, dass Du das Rezept hier aufgenommen hast. Vielleicht versuche ich das ja nächstes Jahr nochmal… Und hey, das ist kein Versprechen!!!

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    1. dein Versuch wird von mir sowieso hoch in Ehren gehalten und ich grüble im Grunde immer noch, woran es gelegen ist 🙄 ich glaube doch, dass für „Nicht-Backprofis“ dabei stehen hätte müssen, dass man den Teig noch einmal mit etwas Mehl anknetet, sodass eine schöne glatte Teigkugel entsteht, bevor man ihn gehen lässt…. 😇 Aber nächstes Jahr bist du schon Profi 💛 Ich sag nur #dubackstichkoche 😉

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