der Februar..

..er steht für Fasching, Valentinstag und Winter, zumindest war das die letzten Jahre in Österreich so. Das einzige, auf das man sich heuer verlassen konnte, war der Tag der Liebenden, der Valentinstag 💕, fix im Kalender am 14.02., gegen den nicht mal Cordula ankommt.

WIKIPEDIA-Auszug
Der Valentinstag wird am 14. Februar begangen. Das Brauchtum dieses Tages geht auf das Fest des heiligen Valentinus zurückIn Martyrologien werden in Verbindung mit dem 14. Februar Viten verschiedener Märtyrer namens Valentinus angeführt, beispielsweise die Vita des heiligen Valentin von Rom, der das Martyrium erlitt, weil er Soldaten traute, denen das Heiraten verboten war, und während der Christenverfolgungen im Römischen Reich Gottesdienste für Christen feierte.[2] Gemäß einer Legende heilte er während seiner Gefangenschaft die blinde Tochter seines Aufsehers und schrieb ihr vor seiner Hinrichtung zum Abschied einen Brief, der mit „Dein Valentin“ unterzeichnet war.[3]

Den Fasching blieb uns Cordula heuer „schuldig“ (für mich war das ehrlicherweise kein allzu schmerzlicher Verlust), und vom Winter hab ich so gut wie gar nichts gesehen, denn Winter bedeutet für mich knietief durch den Schnee stampfen und diesen dann an den Straßen meterhoch aufgetürmt zu sehen so wie ich es in meiner Kindheit kennen gelernt habe. Wann das zuletzt aber tatsächlich so war, das weiß ich eigentlich gar nicht mehr so genau. Unser normalerweise schneereiches Österreich ließ heuer einige Teile gänzlich unbedeckt und wäre es nicht tageweise richtig kalt gewesen, hätte es auch einfach ein Herbst sein können.

Aber im Grunde sind tatsächlich alle drei Februar-Merkmale spurlos an mir vorüber gegangen, da ich unerwarteter Weise meine Reha um zwei Wochen verlängern konnte und folglich den kompletten Monat hinter FFP2-Maske und mehr oder weniger hinter „Einzelhaft“-Rehamauern mit Frühstück um 6:45h verbracht hab. Nichts desto trotz kann ich diese Nachteile wegschalten, wenn ich heute seh, wie gut es mir körperlich getan hat. Fast wie im von mir ja lange schon herbeigesehnten Schweigkloster .. *ähm… hab ich mich sechs intensive Woche nur um mich, mein Wohlbefinden und meinen Körper gekümmert und alle anderen Menschen rund um mich so gut es ging, uns so lange es mir gut tat, ignoriert.

Der Fasching wurde uns am besagten Dienstag mittels dezent verkleideten Therapeuten und Servicepersonal in Erinnerung gerufen, die FFP2-Maske mussten wir trotz Faschingende weiter tragen … *eigenartig … und persönlich hab ich zur Maskerade mit Geschichtsmaske und Eye-Pad-Maske mein Bestes gegeben. Der tiefste Winter stellt sich hier im Großraum Wien sowieso eher selten ein und hat sich hier bloß mit unbeschneiten -17°C gezeigt um dann relativ schnell auf +16°C zu wechseln, und am Valentinstag brachte nicht mal Fleurop einen kleinen Blumenstrauß. Aber die fleißigen Abonnenten wissen ja schon, dass MrRight diesbezüglich direkt aufgeatmet hat.

So gesehen war der Februar etwas ereignislos. Ich kenne nun im Umkreis des Rehazentrums jeden Regenwurm, die schottischen Hochlandrinder kann ich beim Namen nennen und weiß über das Verhalten der Stare im Frühling bescheid, Ich hab an die zehn nette Bekanntschaften geschlossen und tatsächlich drei Handynummern ausgetauscht.

Aber jetzt wird es tatsächlich auch langsam mal Zeit wieder heimzukehren. Es war lange genug, um anzukommen und nicht zu lange, um es nicht mehr auszuhalten.

Ich freue mich, dass der März wieder Veränderung bringen wird. Das Konto glüht von Online-Bestellungen und ich freu mich darauf, das alles zu Hause auszupacken – ist ja fast schöner als Weihnachten. Noch schöner wäre es, wieder mal unbeschwert bummeln gehen zu können, und das Ganze mit einem Kaffeehaus-Besuch abzuschließen.

Auf Instagram hab ich deswegen nur „archivisch“ gebacken und gekocht

Rund um Neujahr hab ich mich an Donuts versucht, wo gewünschte Farbe und Geschmack noch deutlich nach Verbesserung schreien. Ich hab mein geliebtes Thunfisch-Sugo mit Spaghetti mal etwas anders präsentiert und mit einer Ananas-Schnitte an die wundervolle Karibik-Reise im letzten Jahr erinnert.

Am Valentinstag hab ich meinen tollen LeCreuset-Herztopf mit einem leckeren hellen Sesam-Brot präsentiert, der mich persönlich eigentlich an meinen süßen Enkel erinnert, dem zu Ehren ich mir das Töpfchen gekauft hab und den ich nun schon sehr vermisse.

Mit Fasten-Brötchen-Schnecken haben wir entschieden, das Fasten heuer zu lassen, und daraufhin hab ich mit meinen süßen Nuss-Schnecken Genuss mit selbstgemachtem Plunderteig gezeigt.

Und nun freu ich mich auf einen märzlichen März mit Frühling und frühlingshaften Gefühlen. Freu mich auf das Pinzebacken, den 50. von MrRight, das Ende meiner Reha und die Befreiung von der FFP2-Maske.

Auf geht’s in den März.

2 thoughts

  1. Den Newsletter zu diesem Beitrag hat mein Mailprogramm tatsächlich in den Spam-Ordner gepackt. 🤨 Daher nun mit etwas Verspätung ein kleiner Kommentar! 😅 Willkommen daheim! Mit Frühstück wann immer Du willst. Und freiem Zugang zu Töpfen, Backformen und Herd! Auf dass das nackte (!) Überleben von Mr. Right ein Ende hat! 😁

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    1. Kein Problem, bei mir geht momentan auch sehr vielen „unter“…. „Land unter“ nennt man das auch so, wenn man vor lauter „To Do’s“ nicht mehr weiß, wo man sein „Ei“ hinsetzen soll 🤣…. Ei und Ostern..da sind wir schon wieder beim nächsten Thema, das in der Warteschlage steht 🤣

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